Anmerkungen von Jugendverbandstrainer Bart Wijnhoven zur NDJEM am 15.12.2012 in Bargteheide

Jugend
Auf acht Plätzen kämpften unsere Jugendlichen um den Titel „Norddeutscher Meister“. Obwohl am Ende keiner Meister wurde, kann Hamburg sehr stolz auf seine Squash-Kids sein. Am meisten enttäuscht

war Julius Winkler, der im U15-Finale nach zwei Spielbällen leider trotzdem noch verlor.

„Er kann nur stolz sein auf seine Leistung. Ich habe ihn noch nie so erschöpft gesehen und musste ihn fast vom Platz tragen. Da war ein großes Vorbild für alle Kinder und auch für mich (Bart)". Im Halbfinale gewann er gegen seinen Kumpel Julius Benthin (3:1).

Dadurch musste sich Julius B. am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben. „Julius B. hat sehr gut gespielt. Ich bin immer wieder über sein Ballgefühl und Potenzial überrascht“.

Im gleichen Feld verbuchten Phillip Hatlapa und Nils Bergmann einige Siege. „Sie haben gut gespielt und ich bin mit beiden Jungs zufrieden.“ Marlon Stein, auch in der U15, hatte nicht seinen besten Tag aber trotzdem viel Spaß. „Ich bin sehr froh, dass Marlon selbstständig mit der Bahn nach Bargteheide gekommen ist. Für unsere Kinder vom DHSRC ist es einfacher, da wir sie mit dem Bus abholen und auch ihr Startgeld bezahlen. Deswegen macht es mir besonders Spaß, wenn ich sehe, dass sich ein Kind so viel Mühe gibt.“

Im Mädelsbereich sagten leider kurzfristig die beiden jüngsten Spielerinnen ab. Deswegen fuhren nur die uns bekannten Leonie und Merle Winkler mit zum Turnier. In ihrer Altersklasse (U17) gab es nur ein Mädchen, das stärker war. Somit belegten sie die Plätze 2 und 3.

„Mit einem zweiten und dritten Platz kann ich natürlich nicht unzufrieden sein, aber wenn ich sehe, wie viel Potenzial diese Mädels haben, dann kann ich einfach nicht zufrieden sein. Anders gesagt: Es motiviert mich enorm mit diesen Talenten weiter zu trainieren.“ In der Königsklasse Jungs (U19) erreichte Hamburgs bester Spieler Mohan Frank den dritten Platz. „Der Tag war ein bisschen zu lange für Mohan. Seine ersten Spiele waren super, aber nachher lies seine Konzentration nach. Persönlich finde ich es nicht so schlimm. Wir haben seine Ziele später in der Saison geplant.“ Raphael Walter bewies wieder ein Kämpfer zu sein. Mit den vierten Platz im Hauptfeld war er sehr zufrieden. „Wenn man weiß, dass er ein Jahr kein Squash gespielt hat und jetzt schon wieder auf diesem Niveau spielt, ist das einfach super.“

Nach einem leckeren Pizza- und Pastaessen und einem tollen Event fuhr die Truppe zufrieden nach Hamburg zurück.

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